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Wenn aus persönlicher Sorge eine Mission wird: Rene, Gründer von TrinkTiger, spricht heute darüber, wie die Trinkgewohnheiten seiner eigenen Katzen zur Entwicklung seines Start-ups führten. Diese Geschichte zeigt ausserdem, warum das Thema Flüssigkeitsaufnahme für Katzen weit mehr ist als nur eine Frage des Komforts.
Rene, schön, dass du dir heute Zeit nimmst für dieses Interview. Lass uns direkt einsteigen: Wie kommt man eigentlich auf die Idee, Trinkbrunnen zu verkaufen?
Rene (lacht): Das fragen mich tatsächlich viele! Die Geschichte dahinter ist ziemlich persönlich. Ich hatte selbst einmal zwei Katzen und mir ist irgendwann aufgefallen, dass die beiden von alleine kaum trinken. Das hat mich damals zwar beunruhigt, aber ich habe mir nichts Weiteres dabei gedacht. Wie man das als Katzenbesitzer so macht, habe ich erstmal auf Google gesucht, was man machen kann – und tatsächlich war ich nicht allein mit meiner Sorge, sondern einer von vielen.
Das Thema hat mich aber auch aus einem anderen Grund besonders berührt: Wie ich damals erfahren habe, gehören Nierenprobleme zu den häufigsten Erkrankungen bei Katzen und die stehen im direkten Zusammenhang mit zu wenig Flüssigkeitsaufnahme. Auch wenn meine Katzen glücklicherweise nie solche Probleme hatten, hatte ich selbst einmal mit Nierenproblemen zu kämpfen und musste mich einer Operation unterziehen. Ich kenne diesen Schmerz also aus eigener Erfahrung. Und zu wissen, dass unzählige Katzen in Deutschland das täglich durchmachen müssen – das hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Also habe ich angefangen, nach Lösungen zu suchen, und das Erste, worauf man stösst, sind natürlich Trinkbrunnen. Ich habe mir dann gleich einen bestellt, aber so wirklich viel gebracht hat er ehrlich gesagt nicht. Einerseits war die Pumpe unerträglich laut, andererseits hat er auch nicht besonders lange gehalten. Also habe ich weiter getestet – einen Brunnen nach dem anderen. Manche waren aus Plastik und haben nach kurzer Zeit angefangen zu riechen, bei anderen lagen die Teile nur lose aufeinander und meine Katzen haben das als Einladung verstanden, das Wohnzimmer zu fluten (lacht). Wieder andere waren zwar leiser, aber dafür so kompliziert zu reinigen, dass ich jedes Mal gefühlt eine halbe Stunde gebraucht habe.
Nach etlichen Versuchen wurde mir klar: Es gibt einfach keinen Brunnen auf dem Markt, der wirklich durchdacht ist. Keinen, der leise genug ist für ängstliche Katzen, der hygienisch und langlebig ist und sich gleichzeitig einfach reinigen lässt. Das war der Moment, in dem ich mir dachte: Wenn es den perfekten Brunnen nicht gibt, dann muss ich ihn eben selbst entwickeln.
Aber seien wir mal ehrlich – es gibt doch bereits sehr viele Katzenbrunnen auf dem Markt, auch welche aus Edelstahl. Was genau unterscheidet TrinkTiger von der Konkurrenz?
Absolut berechtigte Frage. Auf den ersten Blick sehen viele Brunnen tatsächlich ähnlich aus. Aber der entscheidende Unterschied liegt in den Details und genau da setzen wir an.
Erstens beim Material: Wir verwenden ausschliesslich hochwertigen Edelstahl in Gastronomie-Qualität. Das ist nicht irgendein billiger Chromstahl, sondern das gleiche Material, das auch in professionellen Küchen zum Einsatz kommt. Das ist nicht nur deutlich hygienischer, sondern hält auch wirklich Jahre.
Zweitens die Pumpe: Wir haben lange nach einer Pumpe gesucht, die wirklich flüsterleise arbeitet. Nicht „relativ leise“, sondern tatsächlich kaum hörbar. Denn eine laute Pumpe bringt dir überhaupt nichts, wenn deine Katze sich nicht traut, aus dem Brunnen zu trinken.
Was mich ausserdem bei den Brunnen gestört hat, die ich getestet habe, ist der quasi nicht existierende Service nach dem Kauf. Das hat mich besonders gestört, weil jede Katze individuell ist. Die eine trinkt nur vom Wasserstrahl, die andere nur aus der Schale, manche sind extrem geräuschempfindlich. Da ist es doch selbstverständlich, dass Fragen aufkommen. Und dann erwartet man als Kunde auch jemanden, der sich wirklich um das Problem kümmert.
Und viertens – und das ist mir persönlich besonders wichtig – arbeiten wir eng mit Tierärzten zusammen, die voll und ganz hinter unserer Lösung stehen.
Das klingt nach einem aufwendigen Entwicklungsprozess. Wie sah denn der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt aus?
Das war tatsächlich eine ziemliche Reise. Wir haben uns wirklich viele Hersteller angeschaut, weil uns von Anfang an klar war: Bei der Qualität machen wir keine Kompromisse. Es ging uns um echte, langjährige Erfahrung in der Metallverarbeitung, nicht um den günstigsten Preis.
Und dann hatten wir wirklich Glück: Wir haben einen Hersteller gefunden, der normalerweise Edelstahlprodukte für die deutsche Gastronomie produziert. Das war für uns der entscheidende Punkt. Diese Expertise in der Verarbeitung, die Kenntnis aller Hygienestandards, die jahrzehntelange Erfahrung – das merkt man am Endprodukt. Da liegt einfach eine ganz andere Qualität vor als bei den meisten Produkten, die man sonst online findet.
TrinkTiger ist ja noch ein relativ junges Unternehmen. Was ist eure Vision für die nächsten Jahre?
Am Anfang wollten wir eigentlich nur einen Brunnen entwickeln, der wirklich funktioniert. Einen, der nicht nach drei Monaten kaputt geht, der sich einfach reinigen lässt und aus dem die Katze auch tatsächlich trinkt. Klingt simpel, ist aber offenbar für viele Hersteller schwierig umzusetzen.
Aber es geht uns um mehr als nur ein funktionierendes Produkt. Es geht uns darum, Katzen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.
Meine Absicht war es nie, aus TrinkTiger ein riesiges Unternehmen zu machen oder möglichst viel Geld zu verdienen. Mir geht es hauptsächlich darum, hochwertige Produkte zu entwickeln, die wirklich einen Unterschied machen – und dabei nicht zu vergessen, dass wir auch eine Verantwortung haben, die über unser eigenes Tagesgeschäft hinausgeht.
Deshalb spenden wir mittlerweile auch jeden Monat 300 Euro an die Tierarztpraxis ohne Grenzen. Dr. Katrin Wontorra behandelt dort Tiere komplett kostenfrei für Menschen in finanziellen Notlagen. Wenn jemand bei uns kauft, unterstützt er damit automatisch diese Arbeit. Das sind dann keine abstrakten Zahlen mehr, sondern echte Operationen und Behandlungen, die dadurch möglich werden.
Für 2026 und die Zukunft haben wir uns vorgenommen, unsere Brunnen kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu optimieren. Mittlerweile bieten wir auch Hundebrunnen an, und das ist erst der Anfang. Unser Ziel ist es, weitere Produkte zu entwickeln, die Katzen – und natürlich auch andere Haustiere – gesundheitlich unterstützen. Wir wollen eine Marke aufbauen, der Tierbesitzer wirklich vertrauen können, wenn es um die Gesundheit ihrer Vierbeiner geht.
Eine starke Message. Vielen Dank für das Gespräch, Rene!
Gern geschehen, hat mich ebenfalls gefreut!
Häufige Fragen
Warum hat Rene TrinkTiger gegründet?
Rene gründete TrinkTiger, denn er wollte einen funktionalen und langlebigen Trinkbrunnen entwickeln, der Nierenproblemen vorbeugt.
Was unterscheidet die Trinkbrunnen von TrinkTiger von anderen auf dem Markt?
TrinkTiger verwendet hochwertigen Edelstahl in Gastronomie-Qualität, bietet flüsterleise Pumpen und einen exzellenten Kundenservice.
Wie verlief der Entwicklungsprozess von TrinkTiger?
Der Prozess war aufwendig und beinhaltete die Suche nach einem Hersteller mit Expertise in der Edelstahlverarbeitung für die Gastronomie, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Welche Vision hat TrinkTiger für die Zukunft?
TrinkTiger plant, ihre Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sie möchten weitere gesundheitsfördernde Produkte für Haustiere anbieten und gleichzeitig soziale Verantwortung durch Spenden übernehmen.
Wie unterstützt TrinkTiger die Gemeinschaft?
TrinkTiger spendet regelmässig an die Tierarztpraxis ohne Grenzen, um Behandlungen für Tiere in finanziellen Notlagen zu unterstützen.
Impressum
TrinkTiger GmbH
Herr Rene Jozic
Scharbeutzer Strasse 87
22147 Hamburg
Deutschland
E-Mail: info@trinktiger.de
Website: https://www.trinktiger.de/