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Die Plattform kann die Bedeutung natürlicher Sprache nicht nur verstehen, sondern auch verarbeiten – bis 2020 soll sie auch in Nordamerika nutzbar sein.
Die vier Gründer der Plattform thingsTHINKING – Sven J. Körner (2. v. re.), Mathias Landhäusser (li.), Abdelmalik El Guesaoui (2. v. li.) und Georg Müller (re.)– können getrost als „alte Hasen“ der Techbranche bezeichnet werden. Ihre Herausforderung als Unternehmer fokussiert nun darauf – wie sie selbst sagen –, den Computer mit einem gesunden Menschenverstand auszustatten. Das Ziel: Menschen viel Arbeit abzunehmen. Die „Semantic Processing Platform“ kann im Abomodell genutzt werden und wendet sich an ein weites Spektrum potenzieller Anwender. Dazu gehören vor allem all jene, die grosse, unstrukturierte Textmengen schnell verstehen und bearbeiten müssen (Steuer, M&A, Verträge, …). Zu den Kunden zählen Wirtschaftsprüfer, die Automobilbranche und ihre Zulieferer, Versicherungen und Energiedienstleister.
Im nächsten Jahr soll die Series-A-Finanzierungsrunde des Spin-offs des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) abgeschlossen sein. Die Geschäftszahlen, so die Gründer, sehen jedenfalls gut aus, einem Wachstum auf 45 Mitarbeiter steht in den kommenden zwei Jahren deshalb nichts im Wege. Und: Bis spätestens 2020 soll die Plattform auch Kunden in Nordamerika zur Verfügung stehen.