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Viele mittelständische Unternehmen wachsen solide und stossen dennoch an finanzielle Grenzen. Der Grund liegt in einer Steuerbelastung, die einen grossen Teil des Gewinns unmittelbar abschöpft. Wer langfristig investieren und planen möchte, sollte deshalb frühzeitig prüfen, wie man mit der richtigen steuerlichen Struktur Steuern sparen kann.
Wenn schöne Gewinne zu unschönen Problemen führen
Viele Betriebe beginnen als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft. Diese Rechtsformen sind unkompliziert, schnell gegründet und mit relativ wenig Verwaltungsaufwand verbunden. Gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens ist das ein klarer Vorteil.
Mit zunehmendem wirtschaftlichen Erfolg verändert sich die Situation jedoch deutlich. Steigende Umsätze führen zu höheren Gewinnen – und damit zu einer wachsenden steuerlichen Belastung. Denn Gewinne aus Einzelunternehmen oder Personengesellschaften werden direkt dem persönlichen Einkommen zugerechnet. Der progressive Einkommensteuersatz kann dabei bis zu 45 Prozent erreichen.
Für viele Unternehmer entsteht dadurch ein strukturelles Problem: Ein grosser Teil des erwirtschafteten Gewinns fliesst unmittelbar an den Staat, obwohl das Kapital eigentlich im Unternehmen bleiben sollte. Gerade in Wachstumsphasen wird jedoch Liquidität benötigt, etwa für neue Maschinen, Digitalisierungsvorhaben oder zusätzliche Mitarbeiter.
Fehlt diese finanzielle Grundlage, müssen Investitionen häufig über Kredite finanziert werden. Fremdkapital verursacht jedoch zusätzliche Kosten und erhöht die Abhängigkeit von Banken. Für Unternehmen, die sich strategisch weiterentwickeln möchten, kann eine zu hohe Steuerbelastung daher zum echten Wachstumshemmnis werden.
Vor diesem Hintergrund rückt eine Frage immer stärker in den Fokus: Wie lassen sich dank der richtigen steuerlichen Struktur Abgaben sparen?
Kapitalgesellschaften und Holdings schaffen Spielraum
Eine wichtige Rolle bei der steuerlichen Planung spielt die Wahl der passenden Rechtsform. Kapitalgesellschaften wie die GmbH, die Unternehmergesellschaft (UG) oder die Aktiengesellschaft (AG) werden steuerlich anders behandelt als Personengesellschaften.
Sie gelten als eigenständige juristische Personen und werden daher separat besteuert. Die Steuerbelastung setzt sich in der Regel aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer zusammen. Der Körperschaftsteuersatz beträgt 15 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, hinzu kommt die Gewerbesteuer der jeweiligen Kommune. Insgesamt ergibt sich daraus in der Regel eine steuerliche Belastung von etwa 30 Prozent.
Der entscheidende Vorteil liegt jedoch nicht allein im Steuersatz, sondern in der Möglichkeit, Gewinne im Unternehmen zu belassen. Anders als bei Personengesellschaften müssen diese Gewinne nicht sofort an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Stattdessen können sie im Unternehmen verbleiben und dort für Investitionen oder strategische Projekte eingesetzt werden.
Besonders interessant wird dieses Modell, wenn die Anteile an der operativen Gesellschaft nicht von Privatpersonen gehalten werden, sondern von einer Holdinggesellschaft. In solchen Strukturen hält eine übergeordnete Gesellschaft die Beteiligung an der operativen Firma.
Dieses Modell eröffnet zusätzliche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Gewinne können zunächst in der operativen Gesellschaft erwirtschaftet und anschliessend – weitgehend steuerbegünstigt – an die Holding ausgeschüttet werden. Dort stehen sie wiederum für neue Investitionen, Beteiligungen oder strategische Rücklagen zur Verfügung.
Eine solche Struktur schafft nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch strategische Flexibilität. Unternehmen können Gewinne gezielt innerhalb der Unternehmensgruppe einsetzen und langfristige Investitionsentscheidungen unabhängig von kurzfristigen Ausschüttungszwängen treffen.
Wer also mit der richtigen steuerlichen Struktur Steuern sparen möchte, sollte frühzeitig prüfen, ob eine Kombination aus Kapitalgesellschaft und Holding eine sinnvolle Lösung darstellt. Allerdings erfordert die Umsetzung eine sorgfältige steuerliche und rechtliche Planung, damit keine unerwarteten Nachteile entstehen.
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Steuerliche Strukturberatung für den Mittelstand
Genau auf diese Fragestellungen hat sich die Rohde Steuerberatung GmbH aus Bonn spezialisiert. Die Kanzlei unterstützt Unternehmen deutschlandweit dabei, ihre steuerliche Struktur strategisch auszurichten und langfristig zu optimieren.
Am Anfang steht dabei eine umfassende Analyse der bestehenden Unternehmensstruktur. Auf dieser Grundlage entwickelt das Team ein Konzept, das steuerliche Effizienz, wirtschaftliche Ziele und rechtliche Rahmenbedingungen miteinander verbindet. Auch bei der Umsetzung begleitet die Kanzlei ihre Mandanten, von der strukturellen Planung bis zur praktischen Umsetzung der neuen Gesellschaftsstruktur.
Neben der Gestaltungsberatung übernimmt Rohde Steuerberatung sämtliche „klassischen“ Aufgaben der laufenden Steuerberatung. Dazu gehören unter anderem Finanzbuchführung, Lohnabrechnungen, Jahresabschlüsse sowie die Erstellung von Steuererklärungen.
Gründer Tom Rohde verfügt über rund 15 Jahre Erfahrung im Steuerrecht. Acht Jahre davon war er im Finanzamt tätig und kennt daher die Perspektive der Finanzverwaltung aus erster Hand. Anschliessend arbeitete er sieben Jahre in grossen Steuerberatungsgesellschaften, wo er internationale Mandanten bei Unternehmensübernahmen und komplexen Strukturierungen begleitete. Diese Kombination aus Verwaltungserfahrung und Beratungspraxis bringt er heute in die Arbeit mit mittelständischen Unternehmen ein. Das Team der Kanzlei wächst stetig und unterstützt weitere Unternehmen gerne dabei, ihre steuerliche Struktur zukunftsfähig aufzustellen.
Wie Unternehmen dank der richtigen steuerlichen Struktur Steuern sparen können, erläutert Rohde Steuerberatung gerne in einem unverbindlichen Erstgespräch.
Häufige Fragen
Wie können Unternehmen ihre Steuerlast reduzieren?
Unternehmen können ihre Steuerlast reduzieren, indem sie die richtige steuerliche Struktur wählen, wie zum Beispiel die Gründung einer Kapitalgesellschaft oder einer Holding. Dies ermöglicht es, Gewinne im Unternehmen zu belassen und strategische Investitionen zu tätigen.
Welche Vorteile bieten Kapitalgesellschaften gegenüber Personengesellschaften?
Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder AG werden als eigenständige juristische Personen besteuert, wodurch Gewinne im Unternehmen bleiben können. Dies kann zu einer geringeren Steuerbelastung führen und bietet strategische Flexibilität für Investitionen.
Welche Rolle spielt die Rohde Steuerberatung bei der Steueroptimierung?
Die Rohde Steuerberatung GmbH aus Bonn unterstützt Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung ihrer steuerlichen Struktur. Sie bietet eine umfassende Analyse und entwickelt Konzepte zur Optimierung der Steuerlast in Verbindung mit wirtschaftlichen Zielen.
Warum kann die Steuerbelastung für Einzelunternehmen ein Problem sein?
Die Gewinne von Einzelunternehmen werden dem persönlichen Einkommen zugerechnet, was zu einer hohen Steuerbelastung führen kann. Dies kann die Liquidität des Unternehmens beeinträchtigen und es schwierig machen, Investitionen ohne Fremdkapital zu finanzieren.
Welche Erfahrung bringt Tom Rohde in die Steuerberatung ein?
Tom Rohde verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Steuerrecht, darunter acht Jahre im Finanzamt und sieben Jahre in grossen Steuerberatungsgesellschaften. Er kombiniert Verwaltungserfahrung mit Beratungspraxis, um mittelständische Unternehmen bei ihrer steuerlichen Optimierung zu unterstützen.
Impressum
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