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Melee-Diamanten stehen bislang im Schatten ihrer „grossen“ Geschwister – zu Unrecht. Neue Technologien machen die Herkunft der kleinen Steine erstmals lückenlos nachvollziehbar. Für den Luxusmarkt und für Investoren eröffnen sich dadurch ganz neue Perspektiven. Warum das Segment an Relevanz gewinnt, erläutert dieser Beitrag.
Diamanten versprechen Stabilität abseits der Finanzmärkte
Diamanten üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Ihre ästhetische Anziehungskraft ist das eine, ihre wirtschaftliche Bedeutung das andere. Sie bündeln in kleinster Form grosse Werte und reagieren, anders als Aktien oder Anleihen, kaum auf Marktschwankungen. Ihre geringe Korrelation zu anderen Assetklassen gewährleistet Krisenresistenz und Inflationsschutz. Genau deshalb gewinnen sie für Investoren, die ihr Portfolio diversifizieren möchten, an Bedeutung.
Besonders gefragt sind seltene, natürliche Diamanten von exzellenter Qualität. Einschlägig zur Qualitätsmessung sind die Farbskala D bis F sowie eine Reinheit im Bereich Internally Flawless (IF) bis Very Slightly Included (VS). Solche Steine erzielen am Markt stabile Preise, sofern ihre Qualität durch ein international anerkanntes Zertifikat nachgewiesen ist, etwa durch das Gemological Institute of America (GIA).
Nachfrage besteht ausserdem nach einem weiteren Segment, nach sogenannten Fancy Color Diamonds. Darunter versteht man Steine in seltenen Farben, vor allem Pink und Blau. Sie besitzen als Sammlerobjekte Potenzial zur langfristigen Preissteigerung.
Zwar generieren Diamanten keine laufenden Erträge und der Markt für Wiederverkäufe ist bislang wenig standardisiert. Dennoch entstehen erste Handelsstrukturen: FinTech-Unternehmen entwickeln Investmentangebote, die den Kauf zertifizierter Diamanten im Verbund erlauben. Vergleichbar mit anderen alternativen Assets wie Wein, Whisky und Kunst wird der Diamant damit allmählich zur attraktiven Sachwert-Investition.
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Melee-Diamanten: kleine Steine mit grossem Potenzial
Parallel zu dieser Entwicklung rückt aktuell ein weiteres Segment in den Blick: Melee-Diamanten. Diese kleinen, präzise geschliffenen Steine unter 0,2 Karat wurden lange vor allem in der Schmuckindustrie verarbeitet. Als Kapitalanlage galten sie als wenig interessant, da ihr Einzelwert zu gering ist und ihre Herkunft schwer nachweisbar war.
Doch diese Einschätzung wandelt sich. Melee-Diamanten lassen sich nach einheitlichen Qualitätsstandards klassifizieren und in grossen Stückzahlen handeln. Im Gegensatz zu Einzelsteinen, deren Wert stets individuell schwankt, bieten sie als aggregierter Sachwert Inflationsschutz, Krisenstabilität und Unabhängigkeit von den Kapitalmärkten.
Entscheidend für die Handelbarkeit ist jedoch ein einwandfreies ESG-Profil der Melee-Diamanten, also die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien während ihrer Produktion und Verarbeitung. Für institutionelle Investoren ist es längst verpflichtend, dass der Ursprung der Steine aus ethisch und ökologisch verantwortungsvoller Produktion zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.
Aus diesem Grund werden heute grosse Mengen Melee-Diamanten mithilfe von Nano-Trackern eindeutig gekennzeichnet. Die führende digitale Plattform zur Rückverfolgbarkeit von Naturdiamanten, Tracr™, versieht jeden Stein mit einer eindeutigen ID, anhand der sich seine Herkunft jederzeit digital überprüfen lässt. Der Dienstleister Provenance Proof speichert die vollständige Lieferkette in einer Blockchain. Investoren erhalten ein „Statement of Provenance“-Zertifikat und können sich den „digitalen Zwilling“ ihrer Diamanten manipulationssicher abspeichern.
Der Weg von der Mine bis zum gehandelten Stein ist so über die gesamte Wertschöpfungskette nachvollziehbar. Melee-Diamanten besitzen somit trotz grosser Volumen fälschungssichere Herkunftsnachweise und die Voraussetzung, als Sachwertinvestition zu dienen.
KGK Suisse erzielt Vertrauen durch lückenlose Transparenz
Ein Unternehmen, das diese Entwicklung massgeblich mitgestaltet, ist KGK Suisse SA mit Sitz in Biel. Das Unternehmen selbst bietet keine Investmentprodukte an, beliefert jedoch die Uhren- und Schmuckindustrie, Bijouterien sowie Goldschmiede mit natürlichen, zertifizierten Diamanten.
Dabei gewährleistet KGK Suisse ESG-Konformität und erfüllt strengste Compliance-Vorgaben mittels Tracr™ und Provenance Proof. Vor allem grosse Marken, die auf nachhaltige, nachvollziehbare Lieferketten achten, profitieren von dieser Dienstleistung.
„Als führender Diamantenhändler mit Sitz in der Schweiz ist es unser Anspruch, innovative Lösungen zu entwickeln, die unseren Kunden – insbesondere in der Schmuck- und Uhrenindustrie – helfen, sich klar gegenüber der Nachfrage nach im Labor gezüchteten Diamanten zu positionieren“, sagt Daniel Rohrbach, Executive und BDM bei KGK Suisse.
Die einwandfreie Herkunft der Natursteine ist für Rohrbach dabei nicht nur ein Verkaufsargument, sondern ein ethisches Anliegen: „Rückverfolgbare, natürliche Diamanten sind aus unserer Sicht in vielerlei Hinsicht die ethischere und langfristig sinnvollere Option – vorausgesetzt, ihre Herkunft stammt aus zertifizierten Minengesellschaften. Unser Ziel ist es, stärker darüber zu informieren, welchen positiven Einfluss der legale Diamantenabbau in Herkunftsländern hat: Millionen Menschen leben davon, es entstehen gute Arbeitsplätze und nachhaltige lokale Strukturen. Körperliche Arbeit ist nicht gleichbedeutend mit schlechten Arbeitsbedingungen – hier müssen wir als Branche aktiver und deutlicher kommunizieren“, so der Experte.
Der Nachweis ihrer Herkunft und verantwortungsvollen Produktionsbedingungen wird nach Rohrbachs Überzeugung dazu führen, dass Melee-Diamanten als Luxus-Sachwert an Bedeutung gewinnen werden zur Diversifikation von Anlageportfolios.
Weitere Informationen über Melee-Diamanten, transparente Herkunftsnachweise und unabhängige Zertifikate stellt KGK Suisse auf seiner Webpräsenz zur Verfügung.
FAQ:
Was sind Melee-Diamanten?
Melee-Diamanten sind kleine, präzise geschliffene Naturdiamanten unter 0,2 Karat. Sie werden meist in der Schmuckherstellung verwendet, gewinnen aber durch digitale Herkunftsnachweise auch als Sachwert an Bedeutung.
Warum gelten Diamanten als krisensicheres Investment?
Diamanten sind wertstabil und korrelieren kaum mit klassischen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen. Sie bieten damit Inflationsschutz und Unabhängigkeit von Finanzmarktrisiken.
Welche Rolle spielt ESG bei Melee-Diamanten?
Institutionelle Investoren achten auf ethisch einwandfreie Herkunft. Technologien wie Tracr™ und Provenance Proof machen heute auch bei Melee-Diamanten die gesamte Lieferkette transparent – ein entscheidender Faktor für ESG-Konformität.
Warum gewinnen Melee-Diamanten gerade jetzt an Bedeutung?
Dank Blockchain-Technologie und Nano-Tracking sind auch grosse Mengen kleiner Diamanten rückverfolgbar. Damit erfüllen sie Anforderungen von Investoren, die auf Nachweisbarkeit und Compliance verpflichtet sind.
Was bietet KGK Suisse im Bereich Melee-Diamanten?
KGK Suisse liefert zertifizierte Naturdiamanten an die Schmuckindustrie und ermöglicht durch den Einsatz digitaler Herkunftsnachweise maximale Transparenz.
Impressum:
KGK Suisse
Patrik Schäfer CEO / Daniel Rohrbach CGO
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