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Rapitag will Händlern das Leben erleichtern, indem Kunden die Bezahlung und Entschlüsselung von Waren via App ermöglicht wird.
Kennen Sie diese grauen, unförmigen Diebstahlsicherungen an Produkten? Diesen nervigen Teilen will Rapitag, ein Spin-off der Hochschule München, den Kampf ansagen. Kunden sollen Produkte per App bezahlen und die Diebstahlsicherungen anschliessend eigenständig – erneut via App – entfernen können. „Damit entfallen der zentrale Point-of-Sale und auch die Schlange an der Kassa“, so die Gründer Alexander Schneider (li.) und Sebastian Müller.
Das Geschäftsmodell ist einfach erklärt: „Dank unserer Internet of Things (IoT)-Hardware können wir Daten erheben, dank unserer Software Geschäftsmodell und Prozesse von Händlern verbessern. Daher ähnelt unser Geschäftsmodell eher dem eines Softwareanbieters statt eines Industrieunternehmers: Der Händler zahlt pro eingesetzter Sicherung eine monatliche Gebühr, um den Rest kümmern wir uns.“ Rapitag kommt aktuell in einem Pilotversuch bei MediaMarktSaturn in Deutschland zum Einsatz, doch auch internationale Händler haben Interesse signalisiert. Doch Rapitag könnte laut dem Team überall dort zum Einsatz kommen, wo Diebstahl ein Problem ist.