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Digitale Vertriebsmodelle erleben seit einigen Jahren einen grundlegenden Wandel. Während klassisches Affiliate-Marketing häufig mit geringen Margen und begrenzter Skalierbarkeit verbunden ist, entstehen neue Formen des Empfehlungsgeber-Marketings, die auf Reichweite, Automatisierung und klar definierte Prozesse setzen. Eines dieser Modelle ist das „Smart Affiliate System“ (SAS), entwickelt von Lennart Krämer, Gründer der SAS Consulting. Das System versteht sich als strukturierter Ansatz zur Lead-Generierung über soziale Netzwerke wie TikTok. Dabei treten die Empfehlungsgeber nicht persönlich in Erscheinung, sondern arbeiten mit anonymen Accounts. Ziel ist es, potenzielle Interessenten auf digitale Plattformen aufmerksam zu machen, bei denen Nutzer eigenständig Vorsorgeprodukte wie Aktien- oder Investmentlösungen nutzen können.
Innovative Strukturen im Affiliate-Marketing: Was unterscheidet das Smart Affiliate System?
Der zentrale Unterschied zum klassischen Affiliate-Marketing liegt nach Angaben von SAS Consulting in der Vergütungsstruktur. Während herkömmliche Empfehlungsmodelle häufig Provisionen im Bereich von fünf bis zehn Prozent vorsehen, basiert das Smart Affiliate System auf festen Prämienmodellen. Ein häufig genanntes Beispiel: Registriert sich eine Person über einen Empfehlungslink bei einem Partnerunternehmen und tätigt eine Mindesteinzahlung von 500 Euro, kann daraus eine Provision von 600 Euro resultieren. Diese rechnerisch „über 100 Prozent“ liegende Vergütung bezieht sich nicht auf einen Produktpreis, sondern auf die Relation zwischen Einzahlung des Neukunden und der einmaligen Empfehlungsprämie, die der jeweilige Partner für die Neukundengewinnung ausschüttet. Empfohlen werden ausschliesslich Anbieter, bei denen die Endkunden selbstständig und eigenverantwortlich investieren können.
Seriosität, Ergebnisse und Erfolgsgarantie: Der kritische Blick auf SAS
Der Markt für digitale Nebeneinkommen ist stark umkämpft und von Vorurteilen geprägt. Begriffe wie „Coaching“, „Online-Business“ oder „Affiliate“ werden häufig mit unseriösen Versprechen in Verbindung gebracht. SAS Consulting positioniert sich bewusst gegen dieses Image und betont Transparenz, nachvollziehbare Prozesse und individuelle Betreuung. In der Zusammenarbeit setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus 1:1-Begleitung und einer Online-Lernplattform. Ziel ist es, Teilnehmenden einen klar strukturierten Einstieg zu ermöglichen. Von einer „Verdienstgarantie“ ist im Unternehmensumfeld die Rede, wobei diese nicht als automatisches Einkommen zu verstehen ist, sondern an definierte Umsetzungsschritte und die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden geknüpft ist. Eine pauschale Einkommenszusage ohne eigenes Zutun wird nicht kommuniziert. Erfahrungsberichte spielen dennoch eine Rolle. So berichtet das Unternehmen von Nutzerinnen wie „Lea“, die zuvor im Schichtdienst tätig war und nach rund drei Monaten ihre Arbeitszeit reduzieren konnte, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Solche Beispiele zeigen mögliche Resultate, ersetzen jedoch keine allgemeingültige Erfolgsaussage – ein Punkt, der in der Einordnung digitaler Geschäftsmodelle entscheidend bleibt.
Marktkontext und Trends: Warum die Zielgruppe neue Wege sucht
Die Zielgruppe des Smart Affiliate Systems sind nach eigenen Angaben Menschen zwischen 25 und 55 Jahren, die in einem unbefristeten Angestelltenverhältnis stehen und monatlich etwa 2.000 bis 4.000 Euro netto verdienen. Viele von ihnen verfügen über einen akademischen Hintergrund und haben in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell vermeintliche Sicherheit ins Wanken geraten kann – durch Inflation, Pandemie oder geopolitische Entwicklungen. Der Wunsch nach einem zweiten Standbein, grösserer finanzieller Flexibilität oder sogar einem ortsunabhängigen Lebensstil ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Modelle wie SAS treffen damit einen Nerv der Zeit, insbesondere weil sie keinen klassischen Verkauf, keine persönliche Markeninszenierung und kein eigenes Produkt voraussetzen. Gleichzeitig bleibt der Erfolg stark von der Entwicklung sozialer Plattformen, deren Algorithmen und Richtlinien abhängig – ein strukturelles Risiko, das für alle Social-Media-basierten Modelle gilt.
Kritisch geprüft: Erfahrungen, Abgrenzung zu „Betrug und Scam“
Ein zentrales Abgrenzungsmerkmal gegenüber unseriösen Angeboten sieht SAS Consulting darin, dass das Geschäftsmodell nicht primär auf dem Verkauf von Coachings basiert. Nach eigenen Angaben wurde das System von Lennart Krämer selbst erfolgreich umgesetzt, bevor es für andere geöffnet wurde. Einnahmen sollen aus Empfehlungsprovisionen stammen, nicht aus Schulungsgebühren allein. Zudem betont das Unternehmen, bereits mit Partnern zusammenzuarbeiten, die Provisionen von bis zu 100 Prozent ausschütten. Für Interessenten bleibt dennoch entscheidend, sich die konkreten Partner, Vergütungsbedingungen und vertraglichen Rahmenbedingungen transparent darlegen zu lassen – ein Massstab, der branchenweit gilt, unabhängig vom Anbieter.
Persönlicher Anspruch und gesellschaftlicher Wert: Die Vision hinter SAS
Lennart Krämer selbst beschreibt seinen Werdegang als bewusst unkonventionell. Nach dem Schulabschluss begann er ein BWL-Studium, baute parallel über anonyme TikTok-Accounts erste digitale Einnahmen auf und entschied sich schliesslich, das Studium abzubrechen, als sich daraus ein tragfähiges Einkommen entwickelte. Es folgten längere Reisen und schliesslich der Auszug nach Griechenland. Die Motivation zur Gründung von SAS Consulting sei gewesen, anderen Menschen ähnliche Freiräume zu ermöglichen. Krämer betont, über Jahre hinweg in eigene Weiterbildung investiert zu haben und sich kontinuierlich in den Bereichen Social Media, Persönlichkeitsentwicklung und Online-Marketing fortzubilden. Langfristig versteht er das Unternehmen als Beitrag zu mehr Eigenverantwortung und finanzieller Selbstbestimmung – ein Anspruch, an dem sich das Modell dauerhaft messen lassen muss.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Unternehmens unter www.smart-affiliate-system.com.