Ipt

0 Votes

Die Software von Erium nutzt neben Big Data auch das Know-how von Prozessingenieuren, um Prozesse in der fertigenden Industrie zu optimieren. Und zwar laufend.

Der Fokus der beiden Gründer von Erium, Maksim Greiner (li.) und Theo Steininger (re.), einem Spin-off der TU München, ist rasch formuliert: In zwei Jahren möchten sie mit ihrem Unternehmen der führende Anbieter für Experten-Know-how-gestützte Optimierungssoftware für die fertigende Industrie sein. Erium optimiert Produktionsprozesse, indem nicht nur Big Data, sondern auch das Know-how von Prozessingenieuren genutzt wird. „Die leistungsstarke Software verarbeitet nicht nur Produktionsdaten, sondern verknüpft diese in Echtzeit mit menschlichem Wissen zu konkreten Handlungsempfehlungen“, so die Gründer. Das sorgt für automatisierte Einstellungsempfehlungen für Produktionsmaschinen und Roboter – und damit für Fertigungsqualität, Prozessstabilität und Sicherheit.

Konkretes Geschäftsmodell? Erium verkauft Softwarelizenzen: „Unsere Kunden können für eine bestimmte Anwendung eine Lizenz von ‚HALerium‘ erwerben, um damit die Produktionsprozesse zu optimieren. Dabei handelt es sich nicht um eine einmalige Optimierung, sondern um eine kontinuierliche Anpassung der Fertigung an die Umgebungs- und Materialbedingungen, weshalb HALerium langfristig im System der Kunden integriert wird.“ Ziel ist eine skalierbare Plattform, die unabhängig von der Beratungsleistung des Unternehmens eingesetzt und vertrieben werden kann – insbesondere über führende Industrie-Cloudplattformen, etwa Siemens Mindsphere.

Forbes Editors

Up to Date

Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen Sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.