Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen Sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.
Klassische Werbung stösst im Handwerk an ihre Grenzen. Marketer und Lead-Experte Max F. Schubring erklärt, wie Social-Media-Kampagnen durch digitale Leadgenerierung dem Handwerk vielversprechende Neukunden bringen, wenn man den Werbealgorithmus nur richtig trainiert.
Bei herkömmlicher Werbung mangelt es an Präzision
Im Handwerk wurde lange nach Bauchgefühl geworben: über Anzeigen in Magazinen, auf Plakatwände oder bei Messeauftritten. Das grösste Problem dieser „klassischen“ Werbung ist: Sie funktioniert wie eine Blackbox. Kunden bezahlen für Reichweite, wissen aber nicht, wer die Anzeige gesehen hat, ob sie wahrgenommen wurde und was die Reaktion war.
„Klassische Werbung liefert keine Datenbasis. Man kann weder erkennen, wer interagiert hat, noch ob daraus ein Kunde wird. Das ist reines Hoffen“, erklärt Max F. Schubring, Experte für die Leadgewinnung im Handwerk und Architekt des QualiLead® Systems.
Social Media hingegen ermöglicht es, diese Blackbox zu öffnen. Mit bezahlter Werbung können Handwerksbetriebe gezielt Menschen in ihrer Region ansprechen, die wirklich Interesse an einer hochwertigen Dienstleistung haben und auch bereit sind, dafür zu bezahlen.
Zum Thema:
Digitale Leadgenerierung im Handwerk: So funktioniert’s
Das QualiLead® System: Qualität statt Zufall
Poolbau-Marketing mit System: qualifizierte Poolbau-Leads gewinnen
Wenn der Algorithmus zum Vertriebsmitarbeiter wird
Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram nutzen hochentwickelte KI-Systeme, um Werbung automatisch zu optimieren. Doch Künstliche Intelligenz kann nur so gut arbeiten wie die Daten, die sie bekommt . „Der Werbealgorithmus ist im Grunde wie ein Lehrling“, sagt Schubring. „Wenn man ihm die falschen Aufgaben erteilt oder ihn mit ungenauen Daten füttert, lernt er nicht korrekt: Er findet die falschen Kunden.“
Der Schlüssel seines Werbesystems liegt im Training des Algorithmus. Schubring erklärt: „Viele Agenturen machen den Fehler, ihre Kampagnen auf generische Ziele zu optimieren – Klicks, Reichweite, Likes. Selbst die Optimierung auf Leads wird oft falsch umgesetzt. Ich hingegen konzentriere mich bei meinem System ausschliesslich auf Menschen, die ein echtes Kaufinteresse haben und trainiere so den Algorithmus von Anfang an richtig.“
Schubring gehört zu einer neuen Generation datengetriebener Marketer, die den Algorithmus nicht nur nutzen, sondern verstehen. Sein Ansatz: Qualität vor Quantität, Daten statt Zufall.
Der Weg vom Klick zum Kunden
Bei hochwertigen Dienstleistungen wie Poolbau, Saunabau oder Badsanierungen muss die gesamte Werbekampagne von der Anzeige bis zur Anfrage wie ein Trichter funktionieren, der Schritt für Schritt nur qualifizierte Interessenten durchlässt.
Beim Poolbau-Marketing nutzt Schubring zum Beispiel mehrstufige Lead-Funnels, die abfragen, ob ein Interessent wirklich kaufbereit ist. Zu den Kriterien gehören regionale Eingrenzungen wie der konkrete Projektstandort, Budgetabfragen und Angaben zum geplanten Fertigstellungsdatum sowie zur Projektgrösse. Nur wenn diese Felder plausibel ausgefüllt sind, kann der Nutzer sein Kontaktformular absenden.
„Diese Filter und noch viele weitere Mechanismen sorgen dafür, dass am Ende keine unqualifizierten Leads im System landen“, so Schubring. „Das schützt nicht nur das Werbebudget, sondern verbessert auch die Lernqualität des Algorithmus.“
Warum Datenqualität entscheidend ist
Im Unterschied zu vielen Agenturen verlässt sich Schubring nicht nur auf oberflächliche Parameter. Er misst von der ersten Anzeige bis zum abgeschlossenen Kontaktformular jeden Schritt der Customer Journey. Dieses tiefe Tracking sorgt für ein präzises Verständnis der Zielgruppe und liefert wertvolle Signale für die Optimierung.
„Ich tracke nicht nur den klassischen Lead, sondern auch Zwischenereignisse“, präzisiert Schubring. „Zum Beispiel, wie weit jemand auf der Seite scrollt, welche Buttons er klickt oder wie lange er sich mit den Inhalten beschäftigt.“
Diese Mikrodaten werden über den Meta-Pixel und die Conversions API (CAPI) zurückgespielt und dienen als Lernmaterial für den Werbealgorithmus. Auf diese Weise entsteht ein digitales Abbild der idealen Zielgruppe: Der Algorithmus erkennt, welche Personen ähnliche Verhaltensmuster zeigen und spielt die Werbung automatisch häufiger an jene Menschen aus, die eine hohe Kaufbereitschaft aufweisen.
Entscheidend ist dabei, dass die Leaddaten sauber strukturiert bleiben. Schubring betont, dass sie bei mehreren Produktgruppen innerhalb eines Unternehmens – etwa Poolbau und Whirlpools, Saunen und Infrarotkabinen oder Gartenbau und Terrassenbau – strikt voneinander getrennt werden müssen, damit der Algorithmus nicht mit widersprüchlichen Daten arbeitet. Viele Agenturen würden genau an diesem Punkt scheitern.
So trainiert man den Algorithmus richtig
Für Schubring beginnt jede erfolgreiche Kampagne mit einer klaren Zielsetzung: Nicht die Anzahl der Klicks zählt, sondern die Zahl der qualifizierten Leads, die tatsächlich zum Gespräch führen. Eine saubere Datenstruktur ist dabei unverzichtbar. Schubring nutzt den Meta-Pixel und die Conversions API immer parallel, um sicherzustellen, dass jeder Schritt des Nutzers erfasst und in Echtzeit analysiert wird. So entsteht ein Datenfluss, der die Qualität der Werbekampagnen kontinuierlich verbessert.
Ebenso wichtig ist es, dass für jede Produktgruppe beziehungsweise Dienstleistung separate Kreativkampagnen konzipiert werden. „Wer alles in einen Topf wirft, verwässert seine Datenbasis“, erklärt Schubring. „Nur homogene Datensätze ermöglichen sauberes algorithmisches Lernen.“
Am Ende gilt für ihn: „Lieber weniger, aber hochwertige Anfragen generieren – das ist langfristig rentabler und nachhaltiger als eine Masse an unqualifizierten Leads.“ Prägnant zusammengefasst: „Digitale Leadgenerierung ist kein Glücksspiel. Sie ist ein System. Und wer das System versteht, kann planvoll wachsen.“
Die Zukunft der digitalen Leadgenerierung
In den kommenden Jahren wird sich das Handwerksmarketing weiter automatisieren. Künstliche Intelligenz wird künftig nicht nur Leads erzeugen, sondern sie auch bewerten – das sogenannte Lead-Scoring wird zum Standard werden. „Wir werden bald Systeme sehen, die anhand des Nutzerverhaltens selbst erkennen, wie kaufbereit jemand ist und automatisch entscheiden, welche Leads dringend zu kontaktieren sind und ob und wann nach einem Erstgespräch ein Follow-up gestartet wird“, prognostiziert Max F. Schubring.
Doch trotz aller Automatisierung bleibt für ihn ein Punkt unverrückbar: der Faktor Mensch. „KI kann Daten lesen und verarbeiten, aber kein Vertrauen aufbauen. Das bleibt die wichtigste Aufgabe des Handwerkers vor Ort“, so der Leadexperte.
Das QualiLead® System von Max F. Schubring treibt der digitalen Leadgenerierung im Handwerk den Zufall aus.
FAQ:
Warum funktioniert klassische Werbung im Handwerk immer schlechter?
Klassische Werbung liefert kaum messbare Daten darüber, wer die Anzeige sieht und ob daraus ein Kunde wird. Handwerksbetriebe investieren in Reichweite, ohne zu wissen, ob sie ihre Wunschkunden überhaupt erreichen.
Was macht digitale Leadgenerierung über Social Media effektiver?
Social-Media-Werbung erlaubt eine gezielte Ansprache potenzieller Kunden in der gewünschten Region. Zudem liefern Klicks, Interaktionen und Formularabschlüsse wertvolle Daten, mit denen Kampagnen kontinuierlich optimiert werden können.
Welche Rolle spielt der Werbealgorithmus bei der Leadgewinnung?
Der Algorithmus entscheidet, wem Anzeigen ausgespielt werden, lernt aber nur anhand der Daten, die er erhält. Wird er auf qualifizierte Anfragen trainiert, findet er zunehmend Menschen mit echter Kaufbereitschaft.
Wie stellt das QualiLead® System die Qualität der Leads sicher?
Durch mehrstufige Lead-Funnels werden Interessenten vorqualifiziert, etwa über Budget-, Standort- und Zeitabfragen. So gelangen nur ernsthafte und passende Anfragen ins System.
Warum ist sauberes Tracking für erfolgreiche Kampagnen so wichtig?
Detailliertes Tracking entlang der gesamten Customer Journey liefert präzise Signale für den Algorithmus. Je besser die Datenqualität, desto zuverlässiger werden die Kampagnen auf kaufbereite Wunschkunden optimiert.
Impressum:
Max F. Schubring - Marketing
Heuchelheimer Str. 162
61350 Bad Homburg
E-Mail: contact@maxfschubring.com
Tel: +49 (0)176 47012281