Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen Sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.
Auf Einladung von Akris und Forbes Swiss kamen am 4. November insgesamt 25 aussergewöhnliche Frauen aus Wirtschaft, Technologie, Kunst, Kultur und Wissenschaft zum ersten Schweizer «Women in Business Dinner» im Zürcher Baur au Lac zusammen. Im Mittelpunkt standen inspirierende Begegnungen und der Austausch über Verantwortung, Wandel und die Kraft weiblichen Unternehmertums. Eine cineastische Reise durch die Geschichte und das kreative Schaffen von Akris sowie ein Gespräch mit Baur-au-Lac-Juniorchefin Marguita Kracht über unternehmerisches Erbe und Veränderung rundeten den Abend ab.
Als 1917 die erste Ausgabe von Forbes erschien, fand sich bereits auf dem Titelblatt ein Verweis auf die Rubrik «Women in Business» – geschrieben von Frauen über Frauen. Nur fünf Jahre später, 1922, gründete Alice Kriemler-Schoch in St. Gallen die auf Frauen fokussierte Modemarke Akris – zu einer Zeit, in der Frauen in der Schweiz noch weit von der politischen Gleichberechtigung entfernt waren und weibliches Unternehmertum keineswegs selbstverständlich war. Auch heute verbinden Akris und Forbes Swiss das Anliegen, aussergewöhnliche Frauen und ihr Wirken sichtbar zu machen. Am 4. November 2026 brachten beide Marken deshalb im Zürcher Baur au Lac 25 Frauen aus Wirtschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft zu einem Dinner zusammen, die mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Arbeit Wirtschaft und Gesellschaft prägen.
Eröffnet wurde der Abend von Andrea Gläsemann, stellvertretende Chefredaktorin von Forbes Swiss, und Melanie Käppeli, Global Director of Marketing and Communications bei Akris. Käppeli erinnerte in ihrer Begrüssung daran, dass die Gründerin Kriemler-Schoch nicht nur ein eigenes Unternehmen aufbaute, sondern auch anderen Frauen berufliche Perspektiven eröffnete. Dieses Erbe führt Akris mit der 2020 lancierten Initiative «Women with Purpose» weiter. «Sie war unabhängig, entschlossen und von einer Vision geleitet», so Käppeli über Kriemler-Schoch.
Zwischen Vorspeise und Hauptgang gab Marguita Kracht, Juniorchefin des Baur au Lac und Vertreterin der siebten Generation der Eigentümerfamilie, in einem Interview Einblicke in die Welt der Luxus-Hotellerie. Das Zürcher Hotel befindet sich seit 1844 in Familienhand. Wie sich ein solches Erbe bewahren und gleichzeitig weiterentwickeln lässt, beschrieb Kracht mit einem Zitat des Künstlers Willem de Kooning: «Ich muss mich verändern, um gleich zu bleiben.» Jede Generation muss laut Kracht ihre eigene Handschrift entwickeln und auf veränderte Bedürfnisse reagieren, ohne dabei die Identität des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Kracht selbst kehrte vor rund fünf Jahren ins Familienunternehmen zurück und setzte unter anderem bei der Neuausrichtung des gastronomischen Angebots eigene Akzente.
Entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Luxusmarke ist laut Kracht vor allem die emotionale Beziehung zu den Kunden. «Sobald man eine persönliche Erinnerung mit einer Marke verbindet, wird diese Verbindung wirklich authentisch», sagte Kracht. «Es ist etwas Besonderes, zu sehen, wie unsere Gäste gemeinsam mit uns älter werden, wie ihre Kinder heranwachsen und wie sie die Erinnerungen, die sie mit unserem Haus verbinden, an die nächste Generation weitergeben», erzählte Kracht.
Nach dem Hauptgang folgte eine Filmvorführung, die den Gästen Einblicke in die Geschichte und das kreative Schaffen von Akris bot. Nina von Lüttichau, Director of Press bei Akris, führte in den Film ein, der die Entwicklung des Modehauses und die gestalterische Philosophie von Kreativdirektor Albert Kriemler beleuchtete. Im Mittelpunkt standen die Bedeutung hochwertiger Materialien, die Präzision des Handwerks und der Anspruch, Mode zu schaffen, die über einzelne Saisons hinaus Bestand hat.
Beim anschliessenden Dessert nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Gespräche des Abends fortzusetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Das erste Schweizer «Women in Business Dinner» bot damit nicht nur Einblicke in zwei traditionsreiche Familienunternehmen, sondern vor allem Raum für persönliche Begegnungen, neue Perspektiven und einen branchenübergreifenden Austausch.
Fotos: Nicole Bachmann