30 Under 30 Update: Emilie Raffo erzielt mit ChainSecurity nachhaltiges Wachstum

ChainSecurity wächst in einem volatilen Markt kontinuierlich weiter. Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen beschäftigt inzwischen 32 Mitarbeiter, erzielt nach eigenen Angaben einen jährlichen Umsatz von mehr als 10 Mio. US-$ und kommt auf eine Wiederbeauftragungsquote von 83 %.

Seit der Aufnahme in die Forbes-„30 Under 30“-Liste hat ChainSecurity nachhaltiges Wachstum erzielt. Mittlerweile umfasst das Team 32 Personen, der jährliche Umsatz liegt laut Unternehmensangaben bei mehr als 10 Mio. US-$.

ChainSecurity prüft die technische Sicherheit von Blockchain-Anwendungen. Dazu zählen dezentrale Finanzplattformen, sogenannte DeFi-Protokolle, ebenso wie Blockchain-Netzwerke, Wallets, Compiler und Oracles, die externe Daten für digitale Anwendungen bereitstellen.

In einem Markt, der von starken Kursschwankungen und raschen technologischen Veränderungen geprägt ist, positioniert sich das Unternehmen über langfristige Kundenbeziehungen. Nach eigenen Angaben stammen 83 % der Aufträge von Kunden, die ChainSecurity erneut mit einer Sicherheitsprüfung beauftragen. Zu den in der Unternehmenspräsentation genannten Kunden zählen Circle, der Herausgeber des an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins USDC, das dezentrale Kreditprotokoll Aave, die Ethereum-Staking-Infrastruktur Lido sowie Curve, eine dezentrale Handelsplattform, die unter anderem auf den effizienten Tausch von Stablecoins ausgerichtet ist. Ebenfalls genannt wird Polymarket, eine blockchainbasierte Plattform, auf der Nutzer auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse handeln können.

Auch beim Personal setzt ChainSecurity auf Kontinuität. Das Unternehmen spricht von einer nahezu nicht vorhandenen Mitarbeiterfluktuation. Die Gründer sind weiterhin direkt in die operative Arbeit eingebunden. Dadurch sollen technisches Wissen und Erfahrungen aus früheren Projekten langfristig innerhalb des Teams erhalten bleiben.

Die Ursprünge von ChainSecurity liegen an der ETH Zürich. Dort entwickelte das Team Securify, ein Analysewerkzeug zur automatisierten Überprüfung von Smart Contracts. Aus der Nachfrage nach dieser technischen Expertise entstand 2017 das Unternehmen.

2020 schloss sich ChainSecurity PwC Schweiz an, um Blockchain-Sicherheit mit den Anforderungen regulierter Finanzprüfungen zu verbinden. Heute arbeitet das Unternehmen wieder als unabhängige Einheit und richtet seine Dienstleistungen an Blockchain-Protokolle, Finanzinstitutionen, Banken und Zentralbanken.

Das Wachstum von ChainSecurity zeigt, dass sich auch in einem von hoher Volatilität geprägten Markt ein stabiles Geschäftsmodell aufbauen lässt. Wiederkehrende Aufträge, eine geringe Personalfluktuation und ein Umsatz von mehr als 10 Mio. bilden dabei die Grundlage für die weitere Entwicklung.

Die Bewerbungs- und Nominierungsphase für Forbes 30 Under 30 2026 ist eröffnet. Gesucht werden junge Persönlichkeiten, die Wirtschaft und Gesellschaft mit Mut, Ideen und Wirkung prägen. Jetzt bewerben oder nominieren!

Foto: beigestellt

Forbes Digital

Up to Date

Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen Sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.